Stremlau

»Das IGZ ist ein zukunftsträchtiges Projekt, das kommunale und pastorale Angebote vernetzt.«

Lisa Stremlau,
Bürgermeisterin Stadt Dülmen







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Intergeneratives Zentrum (IGZ) auf Bundesebene bereits „Leuchtturmprojekt“

Info vom 14. Dezember 2011  

Kirche findet Stadt in Berlin"Keine gesellschaftliche Institution ist bis heute im kommunalen Gemeinwesen so präsent wie die Kirche“ – davon ist Städtebauminister Peter Ramsauer überzeugt.

Dies gelte nicht nur städtebaulich, sondern noch vielmehr für kirchliches Engagement im Sozialbereich, so der Minister im Rahmen einer Projektpräsentation am vergangenen Mittwoch in Berlin. Auch eine dreiköpfige Dülmener Delegation gehörte zu den rund hundert Geladenen.

Irmgard Neuß von der Familienbildungsstätte Dülmen, Pfarrer Markus Trautmann von St. Viktor und Erik Potthoff von der Zentralrendantur waren der Einladung der Deutschen Bischofskonferenz, des Deutschen Caritasverbandes und der Bundesverband Diakonie gefolgt, um in Gegenwart von Bundesminister Ramsauer die Idee eines „Intergenerativen Zentrums“ (IGZ) in der Dülmener Innenstadt vorzustellen.

Erst vor kurzem wurde das Dülmener Projekt im Rahmen des ökumenischen Kooperationsprojektes „Kirche findet Stadt“ausgewählt und zu einem von insgesamt zwölf bundesweiten „Knotenpunkten“ gekürt.

Übersicht der Interessenbekundungen und der ausgewählten Referenzstandorte
Quelle: location³

Bereits vor den Sommerferien 2011 hatten wir uns mit unserer ersten Projektidee des IGZ Dülmen bei "Kirche findet Stadt" beworben, und sind nun überraschender Weise schon ein Leuchtturmprojekt geworden. Insgesamt beteiligten sich 125 Projektideen in ganz Deutschland an diesem neuen Bundesprojekt. 36 wurden davon Referenzstandorte und davon 12 Regionalknoten mit Leuchtturmhausfunktion, sagte Irmgard Neuß, Leiterin der FBS Dülmen.

Unter „Knotenpunkten“ verstehen Caritas und Diakonie beispielhafte und zukunftsweisende Initiativen mit regionaler Ausstrahlung, durch die etwa intergenerative oder interkulturelle Vernetzungen der Menschen vor Ort vorangetrieben werden sollen. „Die bundesweite Initiative lotet die Möglichkeiten neuer Ansätze der Zusammenarbeit von Kirchen und ihren Bildungs- und Sozialeinrichtungen in Entwicklungspartnerschaften vor Ort aus“, erläutert Erik Potthoff. „Kirche wird als zivilgesellschaftlicher Akteur in neuen Netzwerken der Stadtentwicklung gesehen.“ Und Markus Trautmann ergänzt: „Der Raum der Kirche ist heute weniger abgrenzbar und separiert zu denken. Religiöse Identität und gesellschaftliches Engagement sind durchlässiger und pluraler geworden.“

In den Räumen des Bundesverkehrs- und Städtebauministeriums wurden die zwölf „Regionalknotenpunkte“ als Leuchtturmprojekte auf großformatigen Plakaten vorgestellt. „Es bedeutet eine Anerkennung unserer Bemühungen vor Ort, wenn man sich auf einmal neben weiteren Knotenpunkt-Projekten in Stralsund, Hamburg, Leipzig, Gelsenkirchen oder Frankfurt wiederfindet“, meint Irmgard Neuß. Aber auch über eine finanzielle Zuwendung zur weiteren Projektentwicklung dürfen sich die Dülmener IGZ-Aktivisten freuen. „Damit soll die notwendige Öffentlichkeitsarbeit, aber auch die Durchführung von Fachtagungen ermöglicht werden, die unsere Projektidee bereits im Vorfeld auch überregional bekannt macht“, so Irmgard Neuß.

Weitere Infos:
http://www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de