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»Es soll nicht nur ein Gebäude sein. Es geht um Gestaltung, um Barrierefreiheit, und darum, dass die Leute gern wiederkommen.«

Astrid Wiechers,
Fachbereich Stadtentwicklung
der Stadt Dülmen







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Gelungene Fachtagung in Dülmen

Info vom 27. September 2012 / Bericht: Stadt Dülmen / Foto: Kirchengemeinde St. Viktor

Prof. Dr. Jörn DummannFindet Kirche Stadt?! – mit dieser spannenden Frage beschäftigten sich 115 Teilnehmer im Rahmen eines Fachtages, der am Mittwoch im Barbara-Haus stattfand. Im Mittelpunkt der vielfältigen Workshop-Angebote und Vorträge stand das geplante Integrative Zentrum (IGZ), das nicht nur baulich, sondern auch inhaltlich die Verbindung von Kirche und Stadt bilden soll. „Es geht darum, dass Kirche sich im besten Fall in die Stadtentwicklung gewinnbringend einbringt“, erklärte Karin Vorhoff vom Deutschen Caritas-Verband das Konzept hinter dem Projekt „Kirche findet Stadt“.

 

Irmgard Neuß von der Familienbildungsstätte (FBS) begrüßte am Morgen die Gäste, zu denen unter anderem Vertreter der Kirchengemeinden, Stadt, Politik, Wirtschaft, sozialer Einrichtungen und zahlreicher Vereine und Verbände zählten. „Wir müssen den Mut haben, auch in schwierigen Zeiten neue Wege zu gehen“, sagte Neuß mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen, vor denen Kirche und Stadt gleichermaßen stünden. Bürgermeisterin Lisa Stremlau betonte die gute Zusammenarbeit zwischen St. Viktor und der Stadt Dülmen und hob hervor, dass sie auch aus persönlicher Überzeugung hinter der Idee des Integrativen Zentrums steht. „Ich begrüße es außerordentlich, dass sich die Kirchengemeinde St. Viktor mit Ihrer wunderbaren Idee auf den Weg gemacht hat, um den wichtigen Zukunftsfragen zu begegnen. Weil dieses Vorhaben nicht nur für Dülmen innovativ und richtungsweisend ist, sondern auch beispielgebend für andere Städte und Gemeinden sein kann, sind wir heute zu dieser Veranstaltung zusammen gekommen“, so die Bürgermeisterin.

Das IGZ wurde im Rahmen des ökomenischen Programms „Kirche findet Stadt“ als eines von zwölf herausragenden Ideen mit Beispielcharakter als „Regionalknotenpunkt“ hervorgehoben. Weiterhin hat das IGZ Dülmen die erste Stufe bei der Bewerbung zum Regionaleprojekt erreicht. Die Geschäftsführerin der Regionale 2016 Uta Schneider lobte in ihrer kurzen Ansprache, dass in Dülmen „Kirche, Kommune, Zivilgesellschaft und Wirtschaft“ so eng zusammenarbeiten.

Bis zum späten Nachmittag arbeiteten die Tagungsteilnehmer in mehreren Foren an verschiedenen Themenbereichen. Die Ergebnisse stellten sie anschließend im Plenum vor. Dr. André Wolf von der Regionale 2016 Agentur resümierte zu seinem Workshop zum IGZ, dass bei den weiteren Planungen insbesondere beleuchtet werden müsse, wer die zentralen Akteure im IGZ seinen, welche Angebote vorgehalten werden sollten und wie vorhandene Potenziale und Ressourcen genutzt werden können, um den weiteren Prozess zu gestalten.

„Wir haben heute viel Input und viele Ideen gesammelt“, zog Irmgard Neuß zum Abschluss der Veranstaltung ein positives Fazit. „Der heutige Tag hat uns darin bestärkt, dass wir auf dem richtigen Weg sind!“ Auch die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich zufrieden und werden die neuen Impulse nun mit in ihre hauptberufliche oder ehrenamtliche Tätigkeit nehmen.