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»Mir gefällt an dem IGZ-Projekt besonders gut, dass die Akteure Kirche und Kommune nicht reagieren, sondern gemeinsam eine aktive Rolle einnehmen, um den zivilgesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern.«

Dr. André Wolf,
Regionale 2016 Projektmanager







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Wie sich Generationen lernend begegnen?

Info vom 5. Dezember 2013

Neue Zertifikatsfortbildung vom "Generationenlotsen" bis zur "Intergenerativen Fachkraft nach dem Dülmener Modell"

Wie-sich-GenerationenDülmen. Dass alle Generationen einer Familie unter einem Dach leben können, gehört heute zur großen Ausnahme. Die Anforderungen der Arbeitswelt und die Vielseitigkeit verschiedener Lebensstile haben dazu beigetragen, dass die Familienmitglieder oft weit von einander entfernt leben und die Zahl der Ein- oder Zwei-Personenhaushalte stetig steigt. Die einst selbstverständliche und tägliche Begegnung von Menschen verschiedenen Alters bleibt zunehmend aus.

Der Wunsch nach einem Miteinander, nach gemeinsamer Zeit und gegenseitigem Erfahrungsaustausch bleibt jedoch bestehen.

Die unterschiedlichen Einrichtungen und Institutionen der Sozialen Arbeit versuchen für jede Generation ein passendes Angebot bereitzuhalten. Ob Kindertageseinrichtungen- und Jugendzentren, der Familien-, Erwachsenenbildung oder Senioreneinrichtungen – Für jedes Alter ist etwas dabei! Doch ist diese alleinige Trennung der Generationen überhaupt noch zeitgemäß, wenn wir uns doch nach Kontakt zu anderen Altersgruppen sehnen? Oder sind wir einfach zu unterschiedlich, als dass ein Angebot für mehrere Generationen funktionieren könnte?

Diesen Fragen widmet sich die bisher in Deutschland einmalige Fortbildungsreihe: „Wie sich Generationen lernend begegnen!“ der Familienbildungsstätte Dülmen in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule (FH) Münster unter Leitung von Prof. Dr. Jörn Dummann, dem Mehrgenerationenhaus Dülmen und dem Projekt Intergeneratives Zentrum Dülmen (IGZ). Gerade im Rahmen der Projektentwicklung IGZ Dülmen (www.igz-duelmen.de) wurde Irmgard Neuß, Leiterin der FBS Dülmen immer wieder von Verantwortlichen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedener sozialen Einrichtungen angesprochen: Wie kann die Begegnung zwischen Jung und Alt aber auch der Jugendlichen und mittleren Generation gelingen? Welche zusätzlichen Kenntnisse braucht das Personal in der Kita oder Familizenzentrem oder in der Jugendarbeit, Familienbildung oder Alternarbeit um generationsübergreifend zukünftig besser vernetzt zu arbeiten?
So entstand schnell die Idee für eine neue Fortbildungsreihe in 3 Bausteinen für das Jahr 2014, mit dem Ziel ehren-, neben- und hauptamtliche MitarbeiterInnen aus pädagogischen Einrichtungen für die Entwicklung und Etablierung intergenerativer Arbeit zu sensibilisieren zu folgenden Themen:
Verschiedene Generationenbegriffe, Entwicklung und Ziele intergenerativer Arbeit, Praktische Konzepte, Ansätze und Rahmenbedingungen, Generationenspezifisches Lernverhalten, Konzeptionierung eines eigenen generationenübergreifenden Angebotes etc. Nach erfolgreichem Abschluss der drei auf einander folgenden Bausteine erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Zertifikat als Intergenerative Fachkraft nach dem Dülmener Modell. Voraussetzung für die Teilnahme an Baustein 2 und 3 ist eine pädagogische Grundausbildung bzw. ein pädagogisches Studium. Die Verantwortlichen der IGZ Steuerungsgruppe würden sich sehr freuen, viele Vereine und Institutionen für diese zukünftsfähige Thema begeistern zu können. Prof. Dr. Jörn Dumman, FH Münster hofft auf eine rege Nachfrage zu diesem innovativen Fortbildungskonzept. Lisa Bäther, Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses der Stadt Dülmen unterstützt sehr die Idee, die Begegnung alles Generationen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Interessierte können bei der FBS Dülmen oder im Internet unter www.fbs-duelmen.de das ausführliche blaue Sonderprogrammheft „Wie sich Generationen lernend begegnen?" erhalten.
Zu einem kostenfreien Informationsabend am Montag, 13. Januar 2014 von 18.00 bis 19.30 Uhr in der FBS Dülmen wird eingeladen.
Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht unter Tel: 02594/9430-0. Weitere Informationen zu den einzelnen 3 Bausteinen bei Frau Irmgard Neuß, Tel. 02594/9430-12.