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Erfolgreiche Werkstätten

Info vom 19. Juli 2013, Bericht der Stadt Dülmen, Foto: Stadt Dülmen/Löhn  

IGZ-Steuerungsgruppe plant die nächsten Schritte

IGZ-SteuerungsgruppeEin offenes Kinderzimmer, ein Café der Generationen, intergenerative Workshops, Musizieren für Jüngere und Ältere und verschiedene Beratungsangebote. Vielfältig ist die Palette der Nutzungsideen für das InterGenerativeZentrum „IGZ“, die in den vergangenen Wochen in einem offenen Verfahren mit  insgesamt drei Werkstätten  entstanden sind.
Am Donnerstagnachmittag traf sich die IGZ-Steuerungsgruppe – bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Kirchengemeinde St. Viktor, des Bistums Münster, des Caritasverbandes Münster, der Familienbildungsstätte, der Regionale 2016-Agentur und der Stadt Dülmen – um die erarbeiteten Ansätze auszuwerten und die nächsten Schritte zu planen.

 „An den Werkstätten haben sich etwa 25 Organisationen und Einrichtungen u.a. aus dem sozialen, kulturellen und kirchlichen Bereich in Dülmen beteiligt und wir sind sehr beeindruckt von den vielen guten Ideen, die dabei entstanden sind“, berichtet Ludger Wentingmann, IGZ-Beauftragter der Kirchengemeinde St. Viktor.
Um die Vielzahl der möglichen Angebote zu sortieren und zu charakterisieren, habe man sechs Oberkategorien gebildet: Aufhalten, Bilden, Unterstützen, Veranstalten, Bewegen und Arbeiten sind hierbei die zentralen Bausteine, denen die Nutzungen zuzuordnen sind. Wichtigstes Kriterium für jedes Angebot ist, dass es intergenerativ sein muss, also unterschiedliche Generationen miteinander in Kontakt bringt, so dass Jüngere und Ältere sich begegnen und voneinander lernen können. In der letzten so genannten Raumwerkstatt haben sich die beteiligten Organisationen mit der Frage auseinandergesetzt, wie die verschiedenen Angebote und Nutzungsmöglichkeiten räumlich optimal miteinander verknüpft werden können.

„Diese drei sehr erfolgreichen Werkstätten waren ein wichtiger Schritt zur Entwicklung des Nutzungs- und Raumkonzeptes für das IGZ“, resümierte Christa Krollzig, Sozialdezernentin der Stadt Dülmen. Bis zum 20. September wird nun die so genannte Projektstudie erstellt, mit der sich das „Haus für alle“ um die nächste Qualifizierungsstufe im Regionale 2016-Prozess bewirbt, um wichtige Fördergelder zu generieren. Ob das IGZ in die nächste Stufe aufgenommen werde, entscheide der Lenkungsausschuss am 20. November, so Dr. André Wolf von der Regionale 2016-Agentur.

Ein positives Signal, über das sich die Steuerungsgruppe besonders freute, gab es in dieser Woche bereits vom Bistum Münster. „Generalvikar Norbert Kleyboldt, als Vertreter der Bistumsleitung, hat uns im Gespräch für die weitere Projektentwicklung   ausdrückliche Begleitung und Unterstützung zugesagt“, berichtete Pfarrer Markus Trautmann. „An unserem Gespräch in Münster hat auch Pfarrer Peter Nienhaus teilgenommen, der für die Kirchengemeinde Heilig Kreuz in Abstimmung mit dem Pfarrgemeinderat das IGZ-Projekt sehr begrüßte.“