Stremlau

»Das IGZ ist ein zukunftsträchtiges Projekt, das kommunale und pastorale Angebote vernetzt.«

Lisa Stremlau,
Bürgermeisterin Stadt Dülmen







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Ein Tag für alle

Bericht aus dem Viktorboten, Ausgabe 5, von Erik Potthoff / Foto: Stefanie Kannacher

generationenAm 21. Juni 2015: Miteinander von 0 bis 100
Mit dem Wort Vorstellungsvermögen wird die Fähigkeit beschrieben, sich etwas bildhaft ins Gedächtnis zu rufen. Vor dem geistigen Auge entwickeln sich so im Idealfall Bilder von dem, was wir uns vorstellen wollen. Dieses gelingt umso leichter, je mehr wir uns schon einmal Gesehenes ins Gedächtnis zurückrufen können.

Nun kommen uns bei dem Begriff der Intergenerativität oder des Generationenmiteinanders keine Bilder ins Gedächtnis. Wenn wir Glück haben, können wir uns schemenhaft etwas unter dem Miteinander der Generationen am Beispiel der eigenen (Groß-)Familie vorstellen; dann hört es aber auch schon auf.
Dieses Vermittlungsproblem wurde von den Akteuren im künftigen „IGZ Dülmen – Ein Haus für alle“ erkannt. In vier Arbeitssitzungen hat die Arbeitsgruppe „IGZ – Inhalte und Akteure“ zusammen mit den künftigen Projekt- und Kooperationspartnern Angebote zur Förderung des Miteinanders der Generationen entwickelt. Einen ganz kleinen Ausschnitt der künftigen intergenerativen Arbeit im IGZ, anhand beispielhafter Angebote, wird den Dülmenerinnen und Dülmenern am 21. Juni 2015 vorgestellt.
Der „Ein Tag für alle  – Miteinander von 0 bis 100“ ist als großes Mitmach-Programm konzipiert. Jedes Lebensalter soll sich angesprochen fühlen und offen sein für die Begegnung mit anderen, auch wenn sie deutlich jünger oder älter sind. Dazu bietet der Tag viele Angebote, wie zum Beispiel ein großes Mitbring-Picknick auf dem Kirch- und Marktplatz. Gemeinsame Kreativangebote, zu denen Mal- und Sing aktionen gehören aber auch der Talentetausch sowie Zuschau- und Mitmachangebote. Rückzugsmöglichkeiten erfährt der Besucher in der Chilout-AREA oder im Raum der Stille.
Alle Teilnehmer können sich einbringen und so eine leichte Vorstellung vom künftigen IGZ bekommen.

So kann das IGZ auf Dauer:  
- soziale Kontakte zwischen den Generationen fördern,  
- eine Atmosphäre des Miteinanders ermöglichen,  
- neue Wege der Annäherung von „jünger“ und „älter“ aufzeigen,  
- vom ICH zum WIR motivieren,  
- ein Baustein für mehr Menschlichkeit sein,  
- die gegenseitige Achtung und Wertschätzung fördern und  
- eine den Menschen zugewandte Pastoral der Kirche entfalten.