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Jung bis Alt gemeinsam

Info vom 9. Mai 2016


Vertreter von Kirche und Stadt Dülmen laden gemeinsam zur 1. Intergenerativen Fachtagung
am 9. Juni ins St. Barbara Haus in Dülmen ein

Arbeitsgruppe "Inhalte und Akteure"Im Rahmen des 60-jährigen Jubiläums der Familienbildungsstätte (FBS) Dülmen im Jahr 2016 und im Präsentationsjahr der Regionale 2016 mit dem Projekt: Intergeneratives Zentrum Dülmen (IGZ) – „Ein Haus für Alle“, laden die Vertreterinnen und Vertreter der Kath. Kirchengemeinde St. Viktor, der Stadt Dülmen, die Regionale 2016 unter Federführung der FBS Dülmen, zu einer ersten gemeinsamen Intergenerativen Fachtagung am Donnerstag, 9. Juni von 9:30 bis 16:30 Uhr ins St. Barbara Haus, Kapellenweg ein.

Unter dem Motto: „Miteinander statt nebeneinander: Neue Wege des Intergenerativen Arbeitens in Bildung, Pastoral- und Sozialraum“, sind alle Interessierten und ehren- und hauptamtlichen Vertreterinnen und Vertreter sozialer, kirchlicher und kommunaler Einrichtungen und Verbände zu diesem Praxis- und Austauschtag eingeladen. Ist die Trennung der Generationen überhaupt noch zeitgemäß, obwohl wir uns immer noch nach Kontakt zu anderen Altersgruppen sehnen? Kann die Begegnung zwischen Jung und Alt aber auch der Jugendlichen und mittleren Generation tatsächlich gelingen? Welche Erfahrungen hierzu wurden in Praxis und Wissenschaft in Deutschland und Japan in den letzten Jahren gesammelt? Neben einem Implusvortrag „Intergenerative Arbeit in Deutschland – Handlungsnotwendigkeit in Bildung, Pastoral- und Sozialraum der Zukunft“ von Prof. Dr. Jörn Dummann, Fachhochschule Münster, Fachexperte zur Intergenerativen Arbeit in Deutschland, konnte Prof. Dr. Yasuyuki Sugatani von der Kanasai Medical University aus Osaka, Japan gewonnen werden. Er wird an diesem Vormittag einen Überblick über den Stand der derzeitigen generationsübergreifenden Arbeit in Japan geben und am Nachmittag in einem Workshop aus den Erfahrungen der Forschungspraxis mit Musik und Bilderbüchern mit Kindergartenkindern und Menschen mit Demenz im Pflegeheim aus Japan berichten. Insgesamt laden am Nachmittag zehn verschiedene Workshops zur Teilnahme ein, um aus konkreten Praxisbeispielen neue Ideen und Impulse für die weitere Entwicklung der generationsübergreifenden Zusammenarbeit in Kirchen und Kommunen und ihren sozialen Einrichtungen zu erhalten. Wie das Beispiel aus Daun in der Eifel zeigen wird, wo sich Kirche und Stadt gemeinsam auf den Weg gemacht haben unter dem Motto „Das Dauner Viadukt von Jung bis Alt“, eine Stadt für alle Generationen zu werden. Die Erfahrungen aus Caritas Altenheim in Freckenhorst im Rahmen der neuen „Generationsübergreifenden Tagespflege“, der gemeinsamen Tagesbetreuung von Senioren und unter dreijährigen Kindern, können Anregungen für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Kindertagesbetreuung und Altenhilfeeinrichtungen in der Zukunft geben. Die Vorstellung der „Intergenerativen Begegnung zwischen Jung und Alt“ nach dem Konzept der Generationenbrücke Aachen, möchte gerade diesen neuen Ansatz in der pädagogischen Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt überregional mit unterstützen. Daneben haben die Teilnehmenden an diesem Nachmittag Gelegenheit, das Dülmener Projekt „Kirche und Stadt gemeinsam im Sozial- und Pastoralraum – Intergeneratives Zentrum Dülmen (IGZ) – „Ein Haus für Alle“, ausführlich kennen zu lernen. Weiterhin werden neue  Fortbildungskonzepte in der intergenerativen Arbeit der FBS Dülmen wie „Vom Generationenlotsen bis zur Intergenerativen Fachkraft“ oder „Jugendliche begleiten Senioren im Altenheim“ nach dem Dülmener Modell vorgestellt und aus den Vernetzungserfahrungen eines generationsübergreifenden Musikprojektes in Dülmen näher berichtet. Der Anmeldeschluss ist der 1. Juni 2016.