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»Wir müssen den Mut haben, auch in schwierigen Zeiten neue Wege zu gehen.«

Irmgard Neuß,
Leiterin Familienbildungsstätte Dülmen und Mehrgenerationenhaus Dülmen







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IGZ-Akteure besuchen das Leohaus in Olfen

Info vom 7. Juli 2016  / Bericht und Foto: Stadt Dülmen

IGZ-besucht-LeohausDie kleinen Ballett-Tänzerinnen haben gerade ihr Training beendet, nebenan probt das Akkordeon-Orchester, während im Bistro etliche Gäste einen abendlichen Snack genießen und im Dachgeschoss ein Yoga-Kurs stattfindet. – Lebhaftes Treiben herrschte im „Leohaus“ in Olfen, als rund 40 Akteure des Intergenerativen Zentrums (IGZ) aus Dülmen die Einrichtung am Dienstag, 05. Juli besuchten.

„Unser Leohaus ist ein Haus für Bürgerinnen, Bürger und Vereine und somit auch ein ‚Haus für alle‘ – genau wie das IGZ“, betonte Barbara Finke, Vorsitzende der Olfener Bürgerstiftung, als sie die Gruppe begrüßte. Und noch eine wichtige Gemeinsamkeit haben die beiden Projekte: Sie sind beide Teil der Regionale 2016. „Da das Motto unseres Präsentationsjahres ‚Zukunftsland verbindet‘ lautet, lag es doch nahe, dass die Akteure beider Projekte sich austauschen“, erklärte Dr. André Wolf, Projektmanager der Regionale 2016 Agentur, der den Kontakt hergestellt hatte.

Im Rahmen des 6. IGZ-Workshops „Inhalte und Akteure“ machten sich deshalb Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Dülmen und der katholischen Kirchengemeinde St. Viktor sowie von städtischen und kirchlichen Einrichtungen, Vereinen und Verbänden auf den Weg in die Nachbarstadt Olfen, wo das Leohaus im Mai 2016 eröffnet hat. „Das Leohaus war früher ein Gemeindehaus, das die Kirchengemeinde allerdings aufgegeben hat“, berichtete Barbara Finke. Ein „Aufschrei“ sei damals durch die kleine Kommune gegangen – das Leohaus sollte unbedingt erhalten bleiben. Und so gründete sich die Bürgerstiftung als Trägerin und nahm gemeinsam mit vielen, vielen Ehrenamtlichen, der Stadt Olfen, der Regionale 2016 und dem Land NRW die aufwändige Sanierung und Neugestaltung des Gebäudes in Angriff. Rund 6400 Stunden ehrenamtlicher Arbeit seien rund um die Baustelle geleistet worden, so Finke.

Heute steht das Haus allen Olfenern offen. Die Bürgerstiftung vermietet die Räumlichkeiten zum Teil fest an Vereine und Gruppen, aber auch spontane Buchungen sind möglich. Ein großer Saal steht für Veranstaltungen zur Verfügung. „Es war für uns sehr interessant, Einblicke die Organisation und die Betriebsabläufe eines solchen Hauses zu bekommen und zu schauen, was sich möglicherweise aufs IGZ und unsere intergenerative Arbeit übertragen ließe“, betont Dülmens Sozialdezernentin Christa Krollzig. „Besonders beeindruckt hat mich die lebhafte Atmosphäre. Wir können uns nur wünschen, dass es im IGZ – wenn es einmal fertig ist – auch so sein wird“, ergänzt Pfarrdechant Markus Trautmann von der katholischen Kirchengemeinde St. Viktor.


Foto: Barbara Finke, Vorsitzende der Bürgerstiftung (vorne, Mitte), stellte den Besucherinnen und Besuchern aus Dülmen das Konzept des Olfener Leohauses vor. 

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