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»Im IGZ werden sich die Generationen von Jung bis Alt wie selbstverständlich begegnen, um ein Miteinander und auch ein Füreinander zu erleben.«

Christiane Daldrup,
Pfarreirat der Katholischen Kirchengemeinde St. Viktor







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IGZ-Projekt 'Mit der Rikscha durch die Stadt'

Bericht vom 19. September 2017


Rikscha-InfoveranstaltungDie Idee kommt aus Dänemark: junge Menschen fahren Ältere mit einer Rikscha durch die Stadt und kommen gemeinsam ins Gespräch. Aus den Workshop-Veranstaltungen „IGZ – Inhalte & Akteure“ entwickelte das Senioren Netzwerk Dülmen den Plan, dieses Rikscha-Projekt auch in Dülmen anzubieten. Am Freitag, 15. September trafen sich im Rahmen der IGZ-Veranstaltungsreihe ‚Ein Raum für alle‘ zahlreiche Interessenten unter anderem aus den Bereichen Altenpflege, Ehrenamt, Touristik, Altenpflegeschule, um sich über das ungewöhnliche Projekt zu informieren.

Erik Potthoff von der katholischen Kirchengemeinde St. Viktor und Ludger Mensmann vom Senioren-Netzwerk stellten die Rikscha-Idee detailliert vor und luden zum Ideen- und Gedankenaustausch ein. „Die Menschliche Seite steht vor der Mobilität“, resümierte Mensmann. „Der wichtigste Aspekt ist die Kommunikation zwischen Pilot und Fahrgast“, erklärte auch Potthoff. „In Berlin und anderen Städten sind ganze Logbücher entstanden aus den Geschichten, die die älteren Menschen über ihre Stadt erzählen konnten.“ Die Rikscha-Idee sei ein echtes Generationsprojekt.

Geplant sind sogenannte „Vorne-Rikschas“, bei denen die Passagiere vor dem Fahrer auf einer Doppelbank sitzen. Alle schauen in die selbe Richtung und können sich ungestört unterhalten. Die in Dänemark entwickelten Lastenräder gibt es mit elektrischem Antrieb, so dass die ‚Piloten‘ über keine überdurchschnittliche Fitness verfügen müssen. Die Bestellung würde über einen örtlichen Zweiradhändler laufen. Potthoff und Mensmann hoffen mit Hilfe von Sponsoren im Laufe der Zeit drei Lastenräder anschaffen zu können. Die erste Rikscha soll nach Möglichkeit bereits im Frühjahr 2018 zum Einsatz kommen. 

Das Senioren-Netzwerk Dülmen tritt als Partner für das IGZ auf, Betreiber der Räder wäre hingegen die Kirchengemeinde St. Viktor. Dort würden die Rikschas auch untergestellt werden, bis das IGZ fertiggestellt sei. 
IGZ-Geschäftsleiterin Cäcilia Scholten findet die Idee großartig. „Ich bin mir sicher, dass sich dieses Generations-Projekt in Dülmen wunderbar etablieren wird.“

Vor Start des Projektes sind noch einige Aspekte, wie Versicherungsschutz, Eignung der Fahrer und Passagiere, Buchungssystem, Sponsoren, oder auch Streckenauswahl zu klären. Ziel dieses ersten Treffen war es, Ideen zu sammeln und eine Projektgruppe zu gründen. 
Wer Interesse hat, als Sponsor oder Fahrer mitzuwirken sowie sich anderweitig an dem Projekt ‚Rikscha‘ zu beteiligen, kann sich gern unter  melden.