Markus Trautmann

»Vom Bült in Dülmen, dem ursprünglichen Gründungshügel des Ortes, könnte eine Signalwirkung, ein
Leuchtturm-Effekt über die Stadtgrenzen hinaus ins Umland und in die ganze Region ausgehen: Die Mitte dieser Stadt bilden nicht allein Verwaltung und Kommerz, sondern wird durch eine Kultur der intergenerativen
Begegnung der Menschen geformt. In der Mitte der Gesellschaft steht der Mensch.«

Markus Trautmann,
Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde St. Viktor







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Basisakteure von Kirche und Stadt arbeiten gemeinsam weiter am IGZ

Bericht vom 11. Oktober 2017

Großes Interesse am Informationsabend zum „Haus für alle“

IGZ Info-BasisakteureKostenübersicht und Zeitplan, Gebäudepläne, Handlungsziele und Aufgabenstruktur – einen umfassenden Einblick zum aktuellen Stand der Dinge rund um das Intergenerative Zentrum (IGZ) bekamen am Montagabend, 09. Oktober, die zukünftigen „Basisakteure“ im „Haus für alle“. In der Aula der Marienschule begrüßte Cäcilia Scholten von der IGZ-Geschäftsleitung gemeinsam mit Christa Krollzig und Erik Potthoff von der Steuerungsgruppe rund 70 Vertreterinnen und Vertreter von städtischen und kirchlichen Einrichtungen, wie z.B. der Familienbildungsstätte, des Mehrgenerationenhauses, der Dülmener Senioren Info, der Katholischen Öffentlichen Bücherei, der Freiwilligenbörse und  der katholischen Kindergärten.

„Bis zur Eröffnung des IGZs, die derzeit für August 2019 geplant ist, gibt es noch viel zu tun“, erklärte Scholten. „Wir möchten Ihnen heute einige Diskussionsgrundlagen an die Hand geben und außerdem hören, woran wir aus Ihrer Sicht bis zum Einzug ins IGZ noch denken müssen.“ Zu Beginn des Abends stellte Christian Scharlau vom Projektsteuerer agn den aktuellen Finanzplan vor, dem der Bauausschuss der Stadt Dülmen und die kirchlichen Gremien bereits zugestimmt hatten.

Anschließend führte Architekt Thomas Helms vom Büro dreibund aus Bochum bei einem „virtuellen Rundgang“ durch das IGZ-Gebäude und -Quartier und stellte den momentanen Planungsstand vor. Der offizielle Baustart ist für den 10. November geplant. Gern nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, ihre Ideen und Anregungen für die Ausstattung der Räumlichkeiten mit einzubringen, wie z.B. Wandschränke für Material, Sichtschutz für den Gymnastikraum oder Abstellmöglichkeiten für Kinderwagen und Rollatoren. „Wenn wir in einigen Monaten eine erste Begehung des Rohbaus machen können, wird das Ihre Phantasie, wie die Flächen bespielt werden können, sicherlich noch weiter beflügeln“, versprach Helms.

Um die inhaltliche Arbeit im IGZ und organisatorische Abläufe drehte sich alles im zweiten Teil des Abends. Cäcilia Scholten stellte den Entwurf eines Handlungskonzeptes mit gemeinsamen Zielen für alle Akteure im IGZ vor. „Partizipation – bei uns können alle mitmachen“ oder „Interaktion – wir stiften Raum für Beziehungen“ lauteten zwei Beispiele für erste handlungsleitende Ziele, an denen sich die künftige IGZ-Arbeit orientieren soll. Zudem präsentierte Scholten einen umfangreichen Aufgabenstrukturplan für die kommenden Monate. Die vielfältigen Stichworte reichten dabei von der Basisvereinbarung bis zum Nutzervertrag, von der Programmentwicklung bis zur Raumplanung, von der Öffentlichkeitsarbeit bis zur Schließanlage. Auch die Basisakteure steuerten weitere Fragen und Anregungen bei. „Viele Beiträge bezogen sich vor allem auf das IGZ-Konzept und künftige Organisationsabläufe im Haus“, resümierte Scholten. „Wir werden alle Themen mitnehmen und in den nächsten Monaten an vielen Stellen ganz sorgfältig hinschauen und weiter an unserem „Haus für alle“ arbeiten.“