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Barrierefrei, klimafreundlich und kommunikativ

Info vom 7. Dezember 2017

VITAL.NRW übergibt E-Rikschas und E-Rollfietsen in Dülmen

Ubergabe Rollfietsen Rikschas1Sie ziehen auf der Straße und in der Fußgängerzone alle Blicke auf sich und zaubern auch ihren Fahrern bzw. Mitfahrern ein breites Lächeln ins Gesicht – die insgesamt fünf neuen E-Rikschas und E-Rollfietsen, die künftig in und um Dülmen unterwegs sein werden. Angeschafft wurden die modernen Fahrzeuge im Rahmen des Landesprogramms VITAL.NRW und des Förderprojektes „Barrierefreie E-Mobilität“. Regionalmanagerin Lea Hildebrandt von VITAL.NRW übergab die schicken Flitzer nun an Vertreterinnen und Vertreter des Anna-Katharinenstifts Karthaus, der Stadt Dülmen und der katholischen Kirchengemeinde St. Viktor.

Denn die drei Rikschas werden für das künftige Intergenerative Zentrum (IGZ) im Einsatz sein, die beiden E-Rollfietsen gehen zum Anna-Katharinenstift Karthaus. „Unsere Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich schon darauf, demnächst von unseren Betreuerinnen und Betreuern auf den Rollfietsen spazieren gefahren zu werden“, sagt Josef Kuhlmann vom Leitungsteam des Anna-Katharinenstiftes. Auf den Fietsen sitzen Fahrer und Beifahrer nebeneinander – trampeln können beide, lenken nur der Fahrer. „Das macht richtig Spaß“, bestätigte Bewohnerin Hannelore Deutschmann nach ihrer ersten Probefahrt durch die City. Begeistert war auch Karthaus-Bewohnerin Monika Rensing, die sich in der E-Rikscha kutschieren ließ.

„Die Rikschas und Rollfietsen sollen insbesondere Senioren und Menschen mit Handycap in ihrer Mobilität unterstützen“, sagt Lea Hildebrandt. „Zusätzlich zum Aspekt der Mobilität ist Kommunikation und der Kontakt zu anderen Menschen eine wichtige Komponente des Projektes. Ob mit der E-Rikscha oder auf einer E-Rollfietse unterwegs, können sich die Fahrenden unterhalten, gemeinsam die Fahrt genießen und soziale Kontakte pflegen.“ Genau diese Idee steht auch für die Akteure des Intergenerativen Zentrums im Mittelpunkt. Sie entwickeln derzeit ein Rikscha-Projekt, bei dem die Fahrzeuge von älteren und jüngeren Menschen genutzt werden sollen, sodass sich die Generationen untereinander austauschen können. „Die Rikschas werden nicht erst genutzt werden, wenn das IGZ fertig ist“, kündigt Cäcilia Scholten im IGZ-Management an. Verwaltet von der Pfarrei St. Viktor, sollen die Fahrzeuge, auf denen insgesamt bis zu drei Personen Platz finden, schon bald in Dülmen unterwegs sein.

Doch nicht nur in Dülmen, sondern auch in Olfen, Haltern am See, Dorsten, Reken, Raesfeld – den Partnerkommunen in der VITAL.NRW-Region „Hohe Mark“ – rollen die klimafreundlichen Gefährte durch die Straßen. „Unser Wunsch ist es, Menschen mobil zu machen und neue Erlebnisse zu ermöglichen. Die elektrischen Fahrzeuge können Menschen in der Region zum Beispiel beim Einkaufen, Naturpark erleben oder Freunde und Verwandte besuchen, unterstützen“, so Lea Hildebrandt. Insgesamt seien in der Region Hohe Mark im gemeinsamen Projekt vier weitere E-Rollfietsen und 22 E-Bikes angeschafft worden

Dülmens Erster Beigeordneter und Stadtbaurat Clemens A. Leushacke lobt das gemeinsame Engagement: „Das ist ein handfestes Projekt, das unmittelbar bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommt.“ Gerade im ländlichen Raum habe das Thema „Barrierefreie Mobilität“ eine enorme Bedeutung.

Über VITAL.NRW unterstützt das Land die Anschaffung mit einer Projektförderung von 65 Prozent. Den Eigenanteil des Anna-Katharinenstifts hat dessen Förderverein in voller Höhe gestemmt. Den Eigenanteil für die IGZ-Rikschas deckt die Kirchengemeinde St. Viktor durch die Unterstützung von Förderern des IGZ-Projektes ab.

Das Förderprogramm VITAL.NRW trägt zur Stärkung und Attraktivitätssteigerung des ländlichen Raums in NRW bei. Die Mitglieder des Vereins „Region Hohe Mark – Leben im Naturpark e.V.“ setzen sich zur Mehrheit aus Sozial- und Wirtschaftspartnern zusammen, die durch Personen aus der öffentlichen Verwaltung ergänzt werden.  Aus Dülmen sind Astrid Wiechers von der Stadt Dülmen und Josef Kuhlmann vom Anna-Katharinenstift Karthaus Mitglieder des erweiterten Vereinsvorstandes.