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„Ein Haus für alle“

Bericht vom 23. Februar 2018

Regierungspräsidentin und Generalvikar zu Besuch

Bei der BaustellenbesichtigungMarktplatz und Kirchplatz – sie sind die Keimzelle der Stadt Dülmen. Gemeinsames Leben und Lernen hat hier seinen Ursprung. Was wäre also passender, als eben an diesem Ort mit dem Intergenerativen Zentrum (IGZ) ein „Haus für alle“ entstehen zu lassen. „Über Jahrhunderte war hier das Areal für Austausch und soziales Engagement“, erklärte Pfarrdechant Markus Trautmann. Bürgermeisterin Lisa Stremlau erläuterte mit Blick auf die Philosophie, die das Projekt trägt: „Wir wollen den Menschen in unserer Stadt einen feste Raum für Begegnungen geben.“

Hintergrund für die gemeinsame Vorstellung des IGZ war der Besuch von  Regierungspräsidentin Dorothee Feller, die sich gemeinsam mit dem Generalvikar Dr. Norbert Köster vom Baufortschritt überzeugen wollte. Die beiden Besucher nutzten zudem die Möglichkeit, sich mit den Vertretern vor Ort über Konzept und Inhalte auszutauschen. „Mit dem IGZ, das als Strukturprojekt im Rahmen der Regionale 2016 auf den Weg gebracht wurde, stellen sich Stadt und Kirche gemeinsam den Zukunftsherausforderungen. Das ist schon etwas ganz Besonderes“, zeigte sich die Regierungspräsidentin beeindruckt. Und der Generalvikar betonte: „Sie gestalten hier einen sozialen Raum, um Mensch bei ihrem Weg durch das Leben zu begleiten und Förderung und Bildung unter einem Dach zu ermöglichen. Diese Grundidee hat uns im Kirchensteuerrat überzeugt.“ „Ihr Besuch zeigt uns, dass Sie hinter uns stehen“, wandte sich die Bürgermeisterin dankbar an die Regierungspräsidentin und den Generalvikar.  

Die beiden hochrangigen Gäste besichtigten gemeinsam mit Vertretern von Politik, Verwaltung und Kirche zunächst die Baustelle. Hier informierte der Erste Beigeordnete Clemens A. Leushacke bei einem Rundgang über Hintergründe und Pläne. Auch er hob in seinen Ausführungen hervor dass es sich um einen „Kristallisationspunkt“ öffentlichen Lebens in der Stadt handle, der nun in einem Gesamtkonzept umgestaltet wird. Hierzu gehört natürlich der Neubau des IGZ, in dem unter anderem die Familienbildungsstätte oder das Familienzentrums St. Anna ein neues Zuhause finden werden. Genauso zählen aber auch die Umgestaltung des Rathauses mit der neuen Scharre, der Rathausgastronomie sowie die Neugestaltung des Marktplatzes und des Kirchplatzes dazu.

Diese grundsätzliche Entwicklung des Quartiers hob auch Stadtplaner Phillip Scholz in seiner anschließenden Präsentation des Projektes in der Familienbildungsstätte hervor.

Nur durch die finanzielle Beteiligung vieler wird die Gesamtentwicklung des Quartiers möglich, die voraussichtlich rund 26 Millionen Euro kosten wird.  Mit im Boot sind hier neben Stadt und Kirche auch das Bistum, sowie die Bezirksregierung als Fördergeldgeber. Hinzu kommt die Wohnungsbau- und Siedlungsgenossenschaft (WSG) als Investor für den Kindergarten. Die Realisierung des IGZ als ein Baustein geht aktuell in großen Schritten voran. Die Bodenplatte ist gegossen, derzeit werden die Betonwände gesetzt. Das Richtfest ist für den 31.08.2018 geplant, die endgültige Eröffnung soll dann im Jahr 2019 stattfinden.