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»Der intergenerative Ansatz des IGZ ist ein kultureller Ansatz, der Kultur, Leben, Lebendigkeit, Bildung, Begegnung und Entwicklung verbindet und die Menschen mit ihren individuellen Kompetenzen einbindet.«

Hermann Depenbrock, Caritasverband für die Diözese Münster e.V.







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Cäcilia Scholten: „Das IGZ ist ein Mitmach-Haus“

Bericht vom 2. März 2018

Zahlreiche Akteure bauen derzeit am „Haus für alle“


Das "IGZ-Trio"Dass das „Haus für alle“ zwischen Rathaus und Bült stetig wächst, können Interessierte derzeit jeden Tag an der großen Baustelle im Herzen der Innenstadt beobachten. Doch nicht nur das Gebäude des Intergenerativen Zentrums (IGZ) entwickelt sich – auch an der inhaltlichen Gestaltung arbeiten zahlreiche Akteure mit großem Engagement. Den aktuellen Stand der Dinge stellen Cäcilia Scholten von der IGZ-Geschäftsleitung, Christoph Noelke, Sozialdezernent der Stadt Dülmen, und Christian Rensing, Pastoralreferent der Kirchengemeinde St. Viktor, nun vor.

„Das IGZ ist ein großes Projekt für Dülmen. Es wird Signalwirkung haben und auch das Gesicht unserer Innenstadt prägen. Deshalb ist es uns wichtig, auch die Öffentlichkeit über die Planungen auf dem Laufenden zu halten“, betonte Christoph Noelke. In insgesamt sieben Arbeitsgruppen werde derzeit an unterschiedlichsten Themen und Fragestellungen gearbeitet. So geht es neben dem eigentlichen Bauvorhaben und den Finanzen z.B. um die Zusammenarbeit der Basisakteure, die in das Haus für alle einziehen werden, die vielen Kooperationspartner, Öffentlichkeitsarbeit, Konzeptentwicklung, Organisatorisches im Haus sowie die Finanzierung ab der Eröffnung 2019.


Jeder ist willkommen und kann sich einbringen

„Das IGZ ist ein Mitmach-Haus für Menschen aller Generationen“, betont Cäcilia Scholten von der IGZ-Geschäftsleitung. „Jeder ist willkommen und kann sich auf seine Weise einbringen. Wir haben für alle etwas zu bieten, möchten Menschen Raum für Begegnungen bieten und sie dabei unterstützen, voneinander zu lernen“, verdeutlicht sie die Grundphilosophie des IGZ. Die räumlichen Möglichkeiten im „Haus für alle“ sind dabei vielfältig. Auf rund 3000 Quadratmetern wird es zahlreiche multifunktionale Bildungs- und Begegnungsräume geben. Hinzu kommen Ausstellungs- und Aktionsflächen im Forum oder auf den Fluren, die ebenfalls auf unterschiedlichste Weise genutzt werden können. „Spontane Konzerte, Spielerunden oder Vorlese-Angebote sind z.B. jederzeit willkommen“, gibt Scholten einige Beispiele.

Als so genannte „Basisakteure“ werden die Pfarrei St. Viktor, die Stadt Dülmen, der Betreiber des Bistros, das Familienzentrum St. Anna-Kindergarten, die Familienbildungsstätte, die Freiwilligenbörse, die Dülmener Senioreninfo, die katholische öffentliche Bücherei (KÖB) und das Mehrgenerationenhaus ins IGZ einziehen. Hinzu kommen die Angebote zahlreicher Kooperationspartner. 


Freiwillige für Arbeit im IGZ gesucht

Herzstück im IGZ-Erdgeschoss wird der Infopoint sein, an dem haupt- und ehrenamtliche Kräfte gemeinsam arbeiten werden, um z.B. Abläufe im Haus zu regeln oder über aktuelle Angebote und Veranstaltungen zu informieren. „Das Haus wird nicht perfekt sein, wenn wir im Spätsommer/Herbst 2019 einziehen werden“, sagt Cäcilia Scholten. „Es wird vielmehr so sein, dass wir alle gemeinsam weiter an neuen Ideen und Konzepten arbeiten und Menschen es mit Leben füllen werden.“ Wer sich für ein freiwilliges Engagement im IGZ interessiert, ist übrigens schon jetzt herzlich eingeladen, sich bei Cäcilia Scholten zu melden (Kontaktdaten s.u.). Das IGZ sucht Interessierte, die sich z.B. in der Organisation oder als Gastgeber engagieren wollen. Auch werden Freiwillige gesucht, die ihre Talente als Angebote im IGZ platzieren möchten.

Pfarr- und IGZ-Bürgerrichtfest am Sonntag, 2. September

Für die Kirchengemeinde St. Viktor sei die Entwicklung des IGZ ebenfalls ein spannender und herausfordernder Prozess, berichtet Christian Rensing. „Einerseits werden wir uns bewusst, an welchen Stellen wir schon heute intergenerativ arbeiten. Anderseits schauen wir aber auch, wo wir uns noch weiter für die Gesellschaft öffnen und diese Arbeit intensivieren können.“ Menschen einzubinden und zu unterstützen sei oberstes Anliegen.

Das soll sich auch beim IGZ-Richtfest-Wochenende Ende August/Anfang September widerspiegeln. Neben einem offiziellen Festakt mit NRW Bauministerin Ina Scharrenbach und Weihbischof Dr. Stefan Zekorn am Freitag, 31. August ist für Sonntag, 2. September ein großes Pfarr- und Bürgerrichtfest geplant. Dabei sollen sich nicht nur kirchliche Gruppen präsentieren – auch viele andere Akteure werden die Möglichkeit haben, sich mit kulturellen, musikalischen oder anderen Beiträgen rund um Kirchplatz und IGZ-Baustelle einzubringen.

IGZ-Akteure bieten Info-Vorträge bei Vereinen und Gruppen an

Gerne informieren die IGZ-Akteure auch Vereine, Organisationen und interessierte Gruppen mit Vorträgen über das „Haus für alle“ und den aktuellen Stand der Dinge. Anfragen nimmt Cäcilia Scholten von der IGZ-Geschäftsleitung gerne entgegen.


Kontakt: Cäcilia Scholten / Telefon: 02594 98131 / E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



Das IGZ entsteht – der aktuelle Zeitplan im Überblick:

- Beginn Bauarbeiten Kita: April 2018
- Workshop Basisakteure 23. April 2018
- Informationsworkshop Kooperationspartner 5. Juni 2018
- Rathaus-Durchbruch / „Neue Scharre“: Mitte Juli 2018
- Richtfestwochenende 31. August 2018 / 02. September
- Verschiedene IGZ-Events und -Aktionen August 2018 – August 2019
- Zimmerarbeiten: August bis November 2018
- Innenausbau startet im September 2018
- Bau des Glasdachs ab März 2019
- Eröffnung: voraussichtlich August 2019