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Bei einsA machte es „klick“

Bericht vom 4. Juni 2019

Uwe Martin findet den neuen IGZ-Namen

 

Uwe Martin findet den neuen IGZ-NamenBei der morgendlichen Zeitungslektüre fiel Uwe Martin die Meldung erstmals auf: Für das Intergenerative Zentrum Dülmen wird ein neuer Name gesucht. Der Roruper war zunächst skeptisch: Ein neuer Name, wieso denn das? Doch je länger er nachdachte, umso mehr stieg seine Motivation. „Wie würdest du das Haus nennen, wenn es deins wäre?“, fragte sich Martin damals im Februar. Modern sollte der Name klingen, bloß nicht altbacken. Einige Stunden später machte es „klick“.

Heute darf sich der Dülmener als Namensgeber für das große Bau- und Generationenprojekt zwischen Rathaus und Kirche fühlen. Aus 119 eingereichten Vorschlägen wurde seine Idee ausgewählt: Aus dem Intergenerativen Zentrum Dülmen (IGZ) wird das einsA. 

Als Dankeschön für die gute Idee übergab Bürgermeisterin Lisa Stremlau gemeinsam mit Pfarrdechant Markus Trautmann und der einsA-Geschäftsleitung Cäcilia Scholten in dieser Woche einen Präsentkorb an Uwe Martin. „Wir sind froh, dass dieser Prozess so erfolgreich verlaufen ist, sich viele Menschen beteiligt haben und aus zahlreichen guten Vorschlägen ein passender Namen ausgewählt werden konnte“, erklärten die Bürgermeisterin und der Pfarrdechant. 

Mit dem Projekt hatte Uwe Martin bislang eher wenig Berührungspunkte. Der Roruper arbeitet für die Werkstätten „Haus Hall“ in Gescher: Er unterstützt junge Menschen mit Handycap auf ihrem beruflichen Weg in den Arbeitsmarkt. Die Arbeiten am Intergenerativen Zentrum in Dülmen, jetzt einsA, verfolgte er über die Medien. „Es ist höchste Zeit, dass ein solches Projekt umgesetzt wird, um Menschen jeglichen Alters wieder mehr zueinander zu bringen. Wir benötigen derartige Begegnungsorte“, sagt Martin. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf begab er sich auf die Namenssuche: „Jede Bürgerin und jeder Bürger, unabhängig von Alter, Geschlecht, Religionszugehörigkeit, Bildung oder Nationalität kann sich in dem großen A wiederfinden. Es ist ein Haus für alle – einsA“, erklärt Uwe Martin. Zudem sei der Begriff modern, stehe umgangssprachlich für sehr gut und sei schnell zu verinnerlichen. „Ich habe auch an die Kindergartenkinder gedacht, die später im Gebäude sind. ,Eins‘ ist die erste Zahl, die Kinder lernen, und ,A‘ der erste Buchstabe. Das ist leicht zu merken und auszusprechen.“ 

Die Nachricht, dass sein Vorschlag das Rennen gemacht hat, erreichte Uwe Martin im Auto. Das Radio verkündete die Meldung, dass aus dem IGZ das einsA wird. „Keine Frage, ich habe mich gefreut. Jetzt bin ich gespannt, wie sich das Projekt entwickelt und wann das einsA-Angebot an den Start geht.“ 


Foto: Uwe Martin (2.v.l.) hatte die einsA-Idee. Als kleines Dankschön übergaben in dieser Woche Bürgermeisterin Lisa Stremlau (2.v.r.), Pfarrdechant Markus Trautmann und Cäcilia Scholten einen Präsentkorb. (Foto: Stadt Dülmen / Siemes)