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Fortbildung zum Generationenlotsen nach dem Dülmener Modell mit 22 Teilnehmenden erfolgreich in der FBS Dülmen abgeschlossen

Bericht vom 4. März 2020

IMG 8141In der Familienbildungsstätte (FBS) Dülmen nahmen 21 Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer im Alter zwischen 23 und 66 Jahren am Baustein 1 "Fortbildung zum „Generationenlotsen nach dem Dülmener Modell“ am letzten Wochenende erfolgreich teil. Viele Teilnehmende reisten aus Flensburg, Kiel, Bremen, Hannover, Paderborn, aber auch aus dem Ruhrgebiet und dem ganzen Münsterland, zur Fortbildung nach Dülmen, zum Teil mit Übernachtung vor Ort, an. 

Diese in dieser Form in Deutschland bisher einmalige Fortbildung wurde 2014  von der Familienbildungsstätte Dülmen in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule (FH) Münster unter Leitung von Prof. Dr. Jörn Dummann, dem Mehrgenerationenhaus (MGH) Dülmen und dem Projekt Intergeneratives Zentrum Dülmen, heute einsA – „Ein Haus für Alle“, gemeinsam entwickelt. Mit dem Ziel ehren-, neben- und hauptamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus pädagogischen Einrichtungen, Vereinen, Verbänden  und Kirchengemeinden für die Entwicklung und Etablierung generationsübergreifender Bildungsangebote zu sensibilisieren.

Irmgard Neuß, Leiterin der FBS Dülmen gab praxisnah eine theoretische und praktische Einführung in die generationsübergreifende Arbeit in insgesamt 16 Unterrichtseinheiten. Die Besucher der Fortbildung bestätigten der Referentin zum Abschluss eine abwechslungsreiche und sehr gelungene Fortbildung, die nicht nur Theorie, sondern auch interessante Praxisbeispiele vermittelte, so dass man eine gute Vorstellung von Intergenerativer Arbeit insbesondere auch im zukünftigen einsA Dülmen erhalten konnte. Sie bekamen neue Denkanstöße aus dem Blickwinkel der generationsübergreifenden Arbeit und viele praktischen  Anregungen, wie sie mit einfachen Methoden, die generationsübergreifende Arbeit in ihrem Praxisalltag in der Kinder- und Senioren-Tagesspflege, Kita, Familienzentrum, Mehrgenerationenhaus, Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz, Altenhilfeeinrichtungen und in der kirchlichen Gemeindearbeit  umsetzten können. Insbesondere berichtet Neuß auch über ihre persönlichen Erfahrungen aus Modellprojekten der intergenerativen (generationsübergreifenden) Arbeit in Osaka/Japan, die sie 2019 privat kennen gelernt hatte.  

Inzwischen erreichen auch viele überregionale Anfragen die Familienbildungsstätte Dülmen für weitere Fortbildungsangebote in diesem neuen pädagogischen Feld der Intergenerativen Arbeit, was einen immer größeren Stellenwert in der pädagogischen Arbeit bekommt. Die nächste „Fortbildung zum Generationenlotsen“ – Baustein 1, findet am Freitag, 26.02. und Samstag. 27. Februar 2021 von 9:00 bis 16:15 Uhr im einsA – „Ein Haus für Alle“, Bült 1 in Dülmen statt.  Ein Aufbaukurs zur Intergenerativen Fachkraft (Baustein 2) wird aufgrund des hohen Interesses der Teilnehmenden voraussichtlich wieder für das Frühjahr 2021 geplant. Weitere Interessierte können sich jetzt schon bei der FBS Dülmen, Irmgard Neuß, Leiterin, Tel.: 02594/9430-0/-12 vormerken lassen. Weitere Infos: www.fbs-duelmen.de. 

Foto: Nach erfolgreicher Teilnahme freuten sich die 22 Teilnehmenden über ihre Bescheinigung als „Generationenloste nach dem Dülmener Modell“. Sie reisten aus Flensburg, Kiel, Bremen, Hannover, Paderborn, aus dem Münsterland und dem Ruhgebiet extra an.